Sonja zu Gast im Radiokolleg auf Ö1
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Endlich ist es so weit. Wir sind wieder unterwegs. Für mich ist jeder neue Aufbruch auch nach Jahren noch spannend, herausfordernd und aufregend. Was erwartet uns in den kommenden Wochen? Wir sind unterwegs mit unseren vier Pferden und unserer Hündin Leni unter der Sonne New Mexicos. Vor uns liegt der 3,3 Mio Acres große Gila National Forest. Etwa 10 Tage haben wir für die erste Etappe nach Reserve veranschlagt.

Ich bin gespannt, wie sich alle Neuerungen auf diesem ersten Stück des Weges bewähren werden: Während unsere Mustangs den Winter auf einer großen Weide verbrachten, nutzen wir die Zeit uns auf die Suche ihrer Ursprünge zu machen. Zwei Monate lang verbrachten wir bei Wildpferden. Mit unserem Camping-Truck konnten wir tagelang mitten unter ihnen verweilen und ihr Verhalten beobachten. Ein faszinierender Anblick: eine Herde Mustangs, vielleicht 50 bis 60 Tiere, die unter dem Donnern ihrer Hufe davon galoppiert und in einer Staubwolke verschwindet. Vielleicht war es dieser Moment, als ich sah auf welchem steinigen und kargen Boden diese Wildpferde so kraftvoll galoppieren, als ich mich dazu entschied, keine Hufeisen mehr zu verwenden. Mutter Natur hat diese Pferde mit allem ausgestattet, was sie in der Wildnis brauchen. Aber ich weiß auch, dass die Natur es nicht vorgesehen hat, dass Pferde Reiter und Lasten tragen und auf steinigen Wanderwegen oder gar Lavagestein unterwegs sind. Darum muss ich sehr wohl einen Kompromiss eingehen und dort, wo kein pferdegerechter Naturboden vorhanden ist, Hufschuhe einsetzten. Für unsere Reise kommt eigentlich nur der Swiss Horse Boot in Frage, auch wenn bei diesem von allen Modellen die Erstanpassung vielleicht am schwierigsten ist. Aber er scheint einfach robust zu sein und hat vor allen Dingen kaum unnötige Verschleißteile. Barhuf reiten ist mehr als nur die Hufeisen zu entfernen. Es beinhaltet die artgerechte Haltung, ausreichend Bewegung und eine ihrem natürlichen Lebensumfeld entsprechende Ernährung. Auf unserer Reise kommen alle drei Punkte dem Lebensumständen eines Wildpferdes sehr nahe. Ich denke, die Voraussetzungen sind damit gegeben, den Versuch zu wagen und das Risiko einzugehen. Für einen Bewusstseinswandel, die ausgetretenen Pfade zu überdenken oder gar zu verlassen, gehört Mut, Neugierde und Offenheit, ähnlich wie zum Aufbruch einer neuen Reise.

KONTAKT

Günter Wamser und Sonja Endlweber

Obere Müssing 8
Deutschland
97896 Rauenberg

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Telefon: +49 9377 1588
Fax: +49 9377 929 300

 

Barbara Kohmanns
Büro Abenteuerreiter

Konradinstr. 10
81543 München
Deutschland

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Telefon: +49 89 4805 8279
Fax: +49 89 6146 9556

 

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