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Mit Pferden und Hund von Argentinien bis Alaska

Im Januar 1994 startete ich mit meinen Pferden Gaucho und Rebelde und meinem Hund Falko im Süden Patagoniens mein abenteuerliches Projekt, die Durchquerung Amerikas zu Pferd. 20 Jahre später im September 2013 erreichte ich gemeinsam mit meiner Freundin Sonja Endlweber das Ziel meiner Reise: Alaska!

Die Idee

Während einer mehrjährigen Motorradreise sattelte ich im wahrsten Sinn des Wortes um. Das Reisen mit Pferden - diese langsame Art des Unterwegsseins - faszinierte mich. Meine Reiseerlebnisse mit dem Motorrad verblassten neben den neuen Erfahrungen mit Pferden, diese Art des Reisens machte mich rundum glücklich.

Von Patagonien nach Mexiko, 20.000 km

Für die Reise von Patagonien bis Alaska hatte ich etwa 4-5 Jahre geplant, doch daraus wurden 11 Jahre alleine für den Ritt bis Mexiko, denn eines ich hatte schnell herausgefunden: das Schöne am Reisen sind die Unterbrechungen. Außerdem wurde mir klar, diese Reise ist kein Abschnitt auf meinem Lebensweg, nein, Reisen wurde meine Art zu Leben. Meine Reise führte mich durch 12 Länder Süd- und Mittelamerikas, durch abwechslungsreiche und faszinierende Landschaften, durch Gegenden, in die kein Fremder sonst vordringt, wo die Menschen noch freundlich sind und hilfsbereit.

Von Ecuador bis Mexiko begleitete mich meine Partnerin Barbara. Zwar war ich die ersten Jahre über auch nicht einsam – ich hatte ja meine Tiere -, doch es ist einfach etwas Wunderbares, die schönen Seiten des Reisens teilen zu können.
In Mexiko musste ich meine Reise unterbrechen, da meine Pferde nicht in die USA einreisen durften. Rebelde und Gaucho genießen heute ihren Ruhestand bei meinem Freund Homero, einem Tierarzt, in Mexiko.

Durch die Rocky Mountains

Im Juni 2007 startete ich erneut ins Abenteuer. In meiner neuen Lebensgefährtin Sonja hatte ich auch eine abenteuerlustige Partnerin gefunden, und gemeinsam setzten wir die Reise an der mexikanischen Grenze fort. Unser neues Team besteht aus vier Mustangs: Rusty, Lightfoot, Azabache und Dino, und nicht zu vergessen unserer Jack Russel Hündin Leni.

In den USA folgten wir dem Continental Divide Trail durch die Rocky Mountains. Wir durchquerten die faszinierende Bergwelt Colorados, ritten durch die Wüsten New Mexicos, die Prärien Wyomings, den Yellowstone Nationalpark und schließlich durch die zerklüftete Bergwelt Montanas. Im September 2009 erreichten wir nach 5.000 Kilometern die kanadische Grenze.

Durch die Wildnis Kanadas

Im Frühjahr 2010 setzten wir die Reise durch Kanada fort. Je weiter wir nach Norden kommen, umso wilder wird das Land, und umso abgeschiedener die Gebiete, durch die wir unterwegs sind. Wir sind nun wochen- und sogar monatelang in der Wildnis unterwegs, ohne einem anderen Menschen zu begegnen. Unsere Route führt uns auch in Kanada durch die Rocky Mountains, u.a. durch die beiden Nationalparks Banff und Jasper. Weiter im Norden reiten wir durch das riesige Wildnisgebiet der Muskwa-Kechika. Unserer Reise wird immer mehr zur Expedition. Im vergangenen Jahr haben wir das Yukon Territorium durchquert. Der Sommer 2012 war der bisher anspruchsvollste Ritt auf unserer gemeinsamen Reise. 

Den Winter 2012/13 verbrachten wir gemeinsam mit unseren Pferden im eiskalten Yukon. Die Tageshöchsttemperaturen lagen an machen Tagen bei -40 Grad Celsius. Unsere Pferde hatten sich Winter für Winter an kältere Temperaturen gewöhnt und trotzten taper den Witterungen. Einige Wochen des Winters verbrachten wir in der abgelegenen Blockhütte eines Fallenstellers. 

Nach Alaska

im Frühjahr 2013 starteten wir zur letzten Etappe unserer Reise. Von der kanadischen Grenze aus ritten wir gemeinsam zum höchsten Berg Nordamerikas. 20 Jahre nach seinem Aufbruch beendete Günter im Herbst 2013 am Fuß des Mt. Denali seinen langen Ritt von Argentinien nach Alaska.

KONTAKT

Günter Wamser und Sonja Endlweber

Obere Müssing 8
Deutschland
97896 Rauenberg

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Telefon: +49 9377 1588
Fax: +49 9377 929 300

 

Barbara Kohmanns
Büro Abenteuerreiter

Konradinstr. 10
81543 München
Deutschland

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: +49 89 4805 8279
Fax: +49 89 6146 9556

 

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